Pizza-News: Die beste Pizza der Welt ist eine Cacio-e-Pepe-Scheibe, Gurken-Pizza & Roboter in der Küche

Diese Woche kommt viel Pizza-Bewegung aus New York: Ausgerechnet eine schnörkellose Scheibe wird zur besten Pizza der Welt gewählt, während ein Traditionsladen nach 27 Jahren offenbar für immer schließt. Dazu ein sommerlich-kurioses Gurken-Experiment aus den USA und frische Zahlen dazu, wie stark Technik – bis hin zu Robotern – längst zum Pizza-Geschäft gehört. Hier die frischesten Fundstücke, kompakt und faktentreu.

Time Out kürt die beste Pizza der Welt – und es ist eine Scheibe aus New York

Das Magazin Time Out hat ein internationales Netzwerk aus Autorinnen und Redakteuren losgeschickt, um die besten Pizzen der Welt zu verkosten. Auf Platz 1 landete überraschend keine klassische neapolitanische Margherita, sondern die Cacio-e-Pepe-Scheibe von "Mama's Too" in Manhattan – belegt mit Mascarpone, Flocken gereiften Mozzarellas sowie reichlich geriebenem Pecorino Romano und Parmigiano Reggiano. Dahinter folgen "180grammi Pizzeria Romana" in Rom (Capricciosa), "Short Road Pizza" in London (Marinara) und "Pizzeria da Attilio" in Neapel (Margherita). Der Beweis: Eine gute Scheibe muss nicht kompliziert sein, um Weltklasse zu erreichen (Time Out).

Sommer-Kuriosum: die Gurken-Pizza kehrt zurück

Passend zum "National Pickle Month" bringt die US-Kette Stoner's Pizza Joint ihre Fan-Liebling-Gurken-Pizza zurück – seit dem 1. Juli und noch bis zum 31. August erhältlich. Auf einer weißen Sauce liegen täglich frisch verarbeiteter Teig, knuspriger Speck, Dill-Gurken und Vollmilch-Mozzarella, dazu gibt es ein Schälchen Ranch-Dressing. Klingt gewöhnungsbedürftig, trifft aber den anhaltenden US-Trend zu allem, was sauer und knackig ist. Ein charmantes Beispiel dafür, wie verspielt die Pizza-Welt im Sommer wird (Pizza Marketplace).

Abschied in Manhattan: 27 Jahre alte Pizzeria schließt offenbar für immer

Nicht jede Pizza-Nachricht ist fröhlich: "Francesco's Pizza" an der Upper West Side in New York hat nach 27 Jahren offenbar dauerhaft geschlossen. Anfang Juli berichteten Nachbarschaftsmedien, dass der Laden leer geräumt sei und Stammgäste vor verschlossenen Türen standen. Kleine, inhabergeführte Pizzerien geraten in vielen Großstädten unter Druck – steigende Mieten und Kosten machen genau den Nachbarschafts-Pizzerien zu schaffen, die eine Gegend prägen (West Side Rag).

So viel Technik steckt heute in der Pizza

Wie stark sich das Pizza-Geschäft technisch wandelt, zeigt der Branchen-Trendreport von Pizza Today für 2026: Rund 84 Prozent der Pizzeria-Betreiber machen inzwischen Umsatz über Online-Bestellungen, im Schnitt fast 27 Prozent des Gesamtumsatzes. KI-Chatbots nehmen Bestellungen entgegen, per GPS lässt sich die Lieferung live verfolgen, und einzelne Betriebe experimentieren sogar mit Drohnen-Lieferung und robotergestützten Küchen. Für Gäste heißt das: mehr Tempo und Transparenz – am guten Teig und heißen Ofen führt aber weiterhin kein Weg vorbei (Pizza Today).

Was heißt das für Zuhause?

Die Botschaft der Woche ist beruhigend einfach: Weltklasse gelingt auch ohne Schnickschnack. Wer die perfekte Scheibe zu Hause anpeilt, braucht vor allem einen gut geführten Teig – die richtige Wassermenge, passende Hefe und genug Zeit. Genau das rechnet der Pizzateig-Rechner für dich aus, und im Ratgeber findest du die Grundlagen für einen luftigen, gut verdaulichen Boden. Und wer mutig ist, wagt sich im Sommer an eine ausgefallene Kombination – Hauptsache, die Basis stimmt.

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